09 | 02 | 2012
Ihre Meinung ist gefragt.
Gentechnikfreie Landwirtschaft.
 
Newsletter

Bleiben Sie immer aktuell. Newsletter abonieren!


Blauzungen-Krankheit: Impfgegner drehen den Spieß um PDF Drucken

Blauzungen-Krankheit: Impfgegner drehen den Spieß um.
Pressemitteilung Allgäuer Rundschau vom 25-07-2009: 15:00h


 Brief - Landwirte verlangen klare Nachweise über Notwendigkeit

Im Streit um die Pflichtimpfung von Rindern gegen die Blauzungen-Krankheit haben Allgäuer Impfgegner nun den Spieß umgedreht und in einem Brief an die Allgäuer Landräte konkrete Nachweise für die Notwendigkeit und Rechtmäßigkeit der Impfung verlangt. Unterschrieben haben den Brief rund hundert Landwirte und Unterstützer der Aktion, unter ihnen der Sonthofer Landwirt und Ex-Landtagsabgeordnete der CSU, Josef Zengerle, der Altusrieder Bürgermeister Heribert Kammel und der Hindelanger Altbürgermeister Roman Haug.

 

Wie berichtet, ist von erheblichen Impfschäden die Rede, Verweigerern drohen aber Zwangsgelder von 25 Euro pro Tier. Diese seit Mai bestehende gemeinsame Linie haben die Allgäuer Landräte wie berichtet nun noch einmal bekräftigt - allerdings auch auf Befreiungsmöglichkeit hingewiesen.

Die Impfgegner fordern indes in ihrem Brief eine «nachvollziehbare Begründung» für die Zwangsmaßnahme. Dazu gehöre nach dem Tierseuchengesetz eine «rechtfertigende Beweispublikation» - also eine wissenschaftliche Arbeit, die den «als existent behaupteten» Blauzungenvirus überhaupt nachweise.

Darüber hinaus fordern die Unterzeichner eine Unbedenklichkeitserklärung zu den «nach wie vor nicht zugelassenen Impfstoffen». Und sie verlangen eine Studie über die Quecksilber- und Aluminiumbelastung im Fleisch und in Milchprodukten. Denn als Erzeuger stünden sie in der Haftung