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Zivilcourage Straubing Bogen, Bündnis für gentechnikfreien Anbau im Landkreis Straubing Bogen
 Im Anhang unseres Namens stecken schon die beiden Hauptziele unserer am 20. November gegründeten Vereinigung: Bündnis und gentechnikfreier Anbau Bündnis steht an erster Stelle und das zu Recht. Wir wollen Organisationen, Parteien, Kommunen, Verbände und Menschen zusammen bringen, die der grünen Gentechnik kritisch bis ablehnend gegenüberstehen. Zivilcourage soll eine Bewegung werden und sein, die aus der Vielzahl ihrer verschiedenen Mitglieder Kraft schöpft. Zivilcourage will jedes einzelne Mitglied, egal ob Verband oder Einzelperson dazu ermutigen, öffentlich Farbe zu bekennen und sich gegen die Einführung und Ausbreitung ja sogar für das Verbot gentechnisch veränderter Saaten und Lebensmitteln aus solchem Anbau auszusprechen. Zivilcourage Straubing Bogen soll Synonym für gentechnikfreien Anbau sein. „Für gentechnikfreien Anbau“, das ist das Bindeglied, der Kitt das gemeinsame Interesse, das die verschiedenen Individuen zusammenbringt und verbindet. Es gibt viele Gründe, wegen denen man die Agrogentechnik ablehnen kann: Ethisch moralisch, darf der Mensch in die Schöpfung eingreifen? Naturwissenschaftlich biologisch: Dürfen wir über Artgrenzen hinweg zusammenführen, was auf natürlichem Weg nie zusammenfinden würde und Evolutionsschritte in ein paar Jahren überspringen, die sonst Jahrtausende und Jahrmillionen brauchen würden? Ökologisch: Können wir die Veränderung im Zusammenspiel der Arten überblicken und die Folgen abschätzen? Es gibt keine Möglichkeit die ausgebrachten Kreaturen wieder zurückzuholen und die eingeschleusten Gene wieder einzufangen aus der Natur zu entfernen. Umweltbelastung: Die Menge an eingesetzten Wirkstoffen von Pestiziden hat zugenommen in den Ländern, die denen der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen großflächig zugelassen ist. Es tauchen herbizidresistente Beikräuter auf, die nach immer neuen und wirksameren, sprich giftigeren Mitteln verlangen. Juristisch: Darf das Recht der Verwendung von Saatgut, Samen und Lebewesen durch Patente auf wenige übertragen werden, die dann gegen Lizenzgebühren anderen gestatten, dass sie damit arbeiten dürfen? Gesundheitlich: Dürfen Ernteprodukte in den Verkehr gebracht werden und als Tierfutter und Nahrungsmittel verkauft werden, bei denen man nicht 100%ig ausschließen kann, ob sie nicht doch gesundheitsschädlich, mutagen, cancerogen oder toxisch sind? Ökonomisch: Keine gentechnisch veränderte Pflanze bringt höhere Erträge als die Ausgangsart, aber das Saatgut ist teurer und der Einsatz an Pflanzenbehandlungsmitteln steigt nach wenigen Jahren. Demokratisch, politisch: Darf eine Technologie eingeführt werden, die über 75% der Bevölkerung nicht wollen?
Der Weg dahin ist die Aufklärung! Bekanntmachen was los ist, wie der Hase läuft. Wenn erst die Einsicht steht und das Bewusstsein vorhanden ist, dann ist der Schritt leicht und es liegt nahe,
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